Hellersdorf aktiv

Seit Herbst 2018 arbeiten wir gemeinschaftlich mit der Landszentrale für politische Bildung Berlin an der Entwicklung, Umsetzung und Weiterentwicklung dieses Projektes. Es hat sich zum Ziel gemacht, politische Bildung auch für solche Menschen zugänglich zu machen, die den Weg in die Landeszentrale oder zu anderen Veranstaltungen der politischen Bildung nicht finden würden.

Viele dieser Veranstaltungen treffen nicht das Interesse der Bürger, sind zu kompliziert formuliert oder einfach zu weit weg. Mit dem Ansatz der aufsuchenden Arbeit versuchen wir dem entgegen zu wirken. 

Wir schauen den Bürger:innen auf den Mund, kommen mit ihnen ins Gespräch und motivieren sie sich selbst einzubringen. Dabei erklären wir, wie politische Entscheidungen gefallen werden, wie Einfluss auf diese Entscheidungsprozesse genommen werden kann und unterstützen Bürger:innen dabei ihre konkreten Anliegen zu formulieren und umzusetzen.

Gespräche im offenen Treff der Einrichtungen

Mitwissen - Mitdiskutieren

Viele Themen werden medial und auch im direkten Gespräch diskutiert. Ob kommunale Probleme, wie Schul- und Kitaplatzmangel, Verkehrswege, oder öffentliche Kultur oder das "große Ganze" mit Fragen wie wir zusammenleben wollen und warum gesellschaftliche Teilhabe für viele bei uns so schwer ist. Wir greifen die Themen auf, informieren uns und unsere Besucher:innen um besser zu verstehen, warum Dinge sind, wie sie sind und was man tun könnte, um sie zu verbessern. Manchmal entstehen daraus regelrechte Infonachmittage oder Ausflüge.

Wir ermuntern Menschen sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen und unterstützen sie bei kleinen Aktionen in ihrem Umfeld. Dabei stellen wir den Bezug zu unserem Projekt "Lebendige Nachbarschaft" her oder ermuntern sie Anträge bei den Aktionsfonds der Partnerschaften für Demokratie oder des Quartiersmanagement zu stellen.

Respekt und Neugier Festival

Wir wollen ein Festival organisieren, dass Menschen aufmuntert, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Aktuell ist unser Zusammenleben geprägt von Resignation, von Unzufriedenheit und zumindest virtuell auch von Hass. Wir wollen dem entgegenwirken und Euch einladen Euch einzumischen. Themen gibt es genügend. Ganz sicher findet Ihr bei den Workshops und Diskussionsangeboten auch etwas, was Euch interessiert. Kommt also rum und macht mit!

Auch die Auswahl der Künstler folgt diesem Willen. Menschen die mitreißen, die aufmuntern und mit ihrer Kunst Diskussionsangebote unterbreiten werden sich auf unserer Bühne präsentieren. Gleichzeitig sind es Künstler, die auch zum Feiern einladen und bei denen „komplett aus dem Häuschen sein“ dazu gehört.

Das Festival findet am 3.10.2020 statt. Alle Informationen gibt es hier.

Politik isst Wurst

Stimmt! Denn ihr seid herzlich eingeladen, zu einem sommerlichen Grillen der besonderen Art.

Politiker interessieren sich nicht für unsere wirklichen Bedürfnisse? Sie beschließen einfach irgendwas über unsere Köpfe hinweg? Oder interessieren sich die Bürger_innen einfach nicht genug für die Politik und bleiben den Diskussionsabenden und Bürger_innenforen deshalb fern?

Bei heißen Sommertemperaturen lassen wir die hitzigen Debatten sein und bieten euch die Möglichkeit an drei verschiedenen Orten und Terminen zusammen mit lokalen Politiker_innen im wohligen Schatten von Pavillons Leckereien vom Grill zu verzehren und sich ein bisschen besser kennenzulernen. Ob groß oder klein - alt oder jung, alle sind willkommen.

Mit diesem Projektzweig lassen wir ein altes Vorhaben wieder aufleben.

Was machen wir?

Wir haben Vertreter_innen des Bezirksamtes, der Bezirksverordnetenversammlung sowie der Abgeordneten des Bezirkes im Abgeordnetenhaus eingeladen. In ungezwungener Atmosphäre stehen sie zu individuellen Gesprächen bereit, in denen zum einen Sorgen und Anregungen der Bürger_innen aufgenommen und zum anderen Entscheidungen im Bezirk erläutert und zu diskutiert werden können. Das wird je einmal in Hellersdorf, Mahlsdorf und Kaulsdorf passieren. Damit die Kinder sich in der Zwischenzeit nicht langweilen, werden wir auch für ihre Unterhaltung sorgen.

Und warum?

Immer wieder beschweren sich Bürger_innen, dass ihre Bedürfnisse nicht ernst genommen werden und „die da oben“ einfach irgendetwas beschließen. Zu selten kommt es zu direkten Gesprächen zwischen Bürger_innen und ihren politischen Vertreter_innen. Formate wie Bürger_innenversammlungen und Podiumsdiskussionen fördern diesen notwendigen Austausch zu wenig, da nicht alle Menschen vor Publikum ihre Fragen, Sorgen oder Bedenken äußern möchten. Darum möchten wir einen Rahmen schaffen, in dem individuelle Gespräche möglich sind. Nicht fernab des öffentlichen Lebens, sondern auf die zentralen Plätze im Bezirk, welche häufig von vielen Menschen frequentiert werden.

Nächste Termine

15.9.20 Lehnitzplatz

Thema Schulbau und Schulplätze
Gäste: Norman Heise (Vorsitzender Landeselternausschuss), Juliane Witt (Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Soziales und Facility Management),