Chance 2 Change

Gewalt, Diskriminierung und Schikane sind unter Jugendlichen Gang und Gäbe. Nicht nur, aber insbesondere in Gebieten mit großer sozialer Schieflage ist dies ein großes Problem. Aus diesem Grunde haben sich Partner aus Italien (ARCI STRAUSS), Deutschland („Roter Baum“ Berlin), Mazedonien (PEL) und Portugal (CooLabora sowie UBI) zusammengetan. Gemeinsam entdecken wir unsere Arbeitsweisen zu diesem Thema, tauschen Erfahrungen aus und entwickeln gemeinsam Methoden, die beispielgebend für andere Stakeholder in Europa sind.

Insbesondere wollen wir einen Methodenbaukasten entwickeln, der jungen Menschen (meist Studenten) ermöglicht Workshops mit der Folgegeneration im Schulalter durchzuführen. Die Ergebnisse werden auf einer Internetseite frei zugänglich gemacht, um anderen Projekten und Multiplikatoren diese Arbeit zu erleichtern.

Abschlusstreffen und Präsentation der Ergebnisse in Covilha

Nachdem in den vergangenen zwei jahre ein beachtliches Ergebnis produziert wurde, war es bei diesem Treffen wichtig daran zu arbeiten, dass es auch sichtbar wird. So wurden Vereinbarungen getroffen, wie die Seite bekannter gemacht werden kann. Anschließend fand eine Präsentation an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Covilha statt. Professoren und Studentinnen schenkten den Ergebnissen und Vorträgen viel Beachtung.

Die Webseite ist seitdem online. Sie enthält die Methoden (Games), eine Checkliste, was für eine erfolgreiche Projektumsetzung in Bezug auf Diskriminierung zu beachten ist und ein Handbuch wie (und warum) gut mit Freiwilligen gearbeitet werden kann. 

Zwischentreffen in Berlin

In diesem Treffen wurde es langsam ernst. Der Entwurf der Webseite, die unsere Arbeitsergebnisse präsentieren wurde vorgestellt. Dankenswerter Weise hat dies Anna, unsere Europäische Freiwilligendienstleistende übernommen.

Zudem wurden die finalen Entscheidungen getroffen, welche Methoden es in die Toolbox schaffen und die Begleittexte bestätigt, die das Projekt, das Gesamtanliegen und die Vorbereitungen der Einheiten beschreiben.

 

Zwischentreffen in Mussomeli

Das Treffen diente dazu eine erste Übersicht zu erhalten, welche Methoden geeignet sind um Gewalt, Diskriminierung und Schikane zu bekämpfen. Dazu trugen die Partner verschiedene Vorschläge zusammen, die auch ganz praktisch ausprobiert wurden.

Ansachließend wurde diskutiert, wie mit Hilfe von Freiwilligen und Ehrenamtlichen an diesen Themen gearbeitet werden kann. Dabei wurde deutlich, wie aus Not eine Tugend werden kann. Während in Deutschland eine Professionalisierung immer mehr Unterstützer findet, sind andere Länder gezwungen ausschließlich mit Ehrenamtlichen zu arbeiten. Klar ist aber auch, dass jugendliche Ehrenamtliche einen besseren Zugang zur Zielgruppe der Jugendlichen haben, als es "die Alten" haben können.

Auftakttreffen in Mazedonien

Bei dem Auftakttreffen in Mazedonien wurde sich über die gemeinsame Arbeitsweise, Kommunikationsstrukturen und einen Zeitplan verständigt. Zudem wurde in einem öffentlichen Symposium, welches im European Information Center Skopje abgehalten wurde, die Situation in den einzelnen Ländern vorgestellt und erste Beispiele für den Umgang mit Gewalt, Diskriminierung und Schikane (Mobbing, Bullying) gegeben. Den Inputvortrag von Deutscher Seite aus hielt Katrin Fritzsch, Mitarbeiterin in der „Anna Landsberger – internationales Jugendzentrum“