Action Fund of the Hellersdorf Partnership for Democracy - 2022

The action fund of the Hellersdorf Partnerships for Democracy is once again funding your ideas. Whether it's a joint football tournament, a discussion evening, a skate contest or a neighbourly barbecue evening with open-air cinema. There are no limits to your creativity. Initiatives, independent organisations or citizens of all ages can apply for funding of up to 600 € with their project ideas for more tolerance and democracy.

The project should start on 1st June 2022 at the earliest and take place in Hellersdorf, Kaulsdorf or Mahlsdorf. Further information on funding and submission of documents can be found on this page. All required documents can be found in the right-hand column of this page.

Call for project ideas to the Action Fund Hellersdorf, Kaulsdorf and Mahlsdorf

As part of the Hellersdorf Partnership for Democracy, an action fund will be launched again in 2022. We call on citizens of all ages from Hellersdorf, Kaulsdorf and Mahlsdorf, initiatives or independent organizations to get involved with creative project ideas for tolerance and democracy and to set an example against group-based misanthropy, discrimination and exclusion.
Funding is available for project proposals that are to be implemented in Hellersdorf, Mahlsdorf or Kaulsdorf during 2022. The maximum funding amount is 600 euros. The earliest possible project start date is 1.6.2022. 
Interested parties who have little experience with project applications are welcome to ask for advice. To do so, call 030 9928 1840. Advice can be given by telephone or at a meeting.

Submission of project ideas

The application must be completed in full and emailed to info@roter-baum-berlin.de. Formu-lare can be downloaded from www.roter-baum-berlin.de/aktionsfonds22/.
Experience shows that there are at least two submission deadlines per year. The deadline for Action Fund applications is May, 21st 2022.

Project selection

The decision on the allocation of funds is made by a jury, which includes representatives of the monitoring committee of the "Partnership for Democracy Hellersdorf" as well as citizens. The following criteria are important for the evaluation of the project ideas:

Formal: 

  • Are the contents consistent with the RFP objectives?
  • Was the proposal submitted on time?
  • Was the maximum funding level considered?

Content: 

Support the projects (one or more aspects must be identifiable as an objective in the proposal):

  • Promotion of democratic participation processes and competencies 
  • Empowerment of citizens and the strengthening of civil society structures 
  • Commitment to tolerance, diversity and living together in solidarity, as well as commitment to combating misanthropy, everyday racism and discrimination. 
  • Gender equality and commitment to gender diversity 
  • Environmental justice and commitment to climate protection 
  • Dealing with fake facts and conspiracy narratives, fact-checking, science communication
  • Offers for political education on the above-mentioned topics 
  • Projects in cooperation with schools on the above-mentioned topics  

Eligible expenses

Funding can be provided for materials. In justified cases, fees paid to third parties can also be considered. If larger purchases are necessary for a project, it is often possible to borrow them. We will gladly arrange contacts in this regard. Honoraria for applicants and their team members are not eligible.

Action Fund Projects

Below we present the funded projects 2021. They were selected by the jury. To see the contributions, simply click on the yellow headings. The project texts are the original application or report texts and have not been edited. 

 

Application text:

Three years ago, residents together with neighboring businesses began to organize an Advent market on a voluntary basis at the beginning of December.

It is an open and non-commercial offer for all large and small citizens in the neighborhood without distinction of religion, origin, age or political views and thus forms an integrative approach to tolerance and democracy. With great zeal and commitment we work every year for the success of the project and a colorful offer. 

Last year, together with numerous neighbors and the support of Santa Claus with his reindeer Rudolf as well as Ice Queen Elsa herself, we provided for shining children's eyes and a lot of Christmas spirit with the Advent magic at Cecilienplatz. While online at Facebook two volunteer readers provided for good mood with Christmas stories, Ice Queen Elsa and Santa Claus were busy on the Cecilienplatz handing out presents, collecting wish lists and taking pictures.

Depending on what the pandemic will allow, there will be again this year with numerous actors from the neighborhood an "Advent magic" or we manage to offer market stalls again. At these, the children can make individual Christmas gifts, while the adults have time to chat around the campfire with delicious hot cocoa and get to know each other. This is to promote togetherness and tolerance of each other in the district.

Mit dem Geld möchten wir die Arbeit unserer Gruppe repräsentieren, an Nachbarschaftsfesten etc. teilnehmen, die Kidical Mass, die wir gemeinsam mit dem Netzwerk Fahrradfreundliches Marzahn-Hellersdorf und dem ADFC organisieren, unterstützen und damit generell unsere Arbeit für mehr Klimaschutz hier im Bezirk finanzieren.

Wir als Fridays for Future Bezirksgruppe sind zur Eigenfinanzierung komplett auf Mittel aus Fördertöpfen, wie diesem Aktionsfonds angewiesen, da wir trägerlos sind und uns komplett aus Spenden und vor allem aus solchen Geldern, wie denen aus dem Aktionsfonds finanzieren.

Von den Geldern finanzieren wir Druckmaterialien, wie Flyer, Visitenkarten, Aufkleber oder unsere Forderungen als Magazin, aber auch Materialien, wie einen Messetisch, RollUps, Banner oder Fahnen für Demonstrationen oder Feste/Veranstaltungen hier im Bezirk.

Unsere Arbeit hat den Zweck, Klimaschutz voranzutreiben und von der Bezirkspolitik einzufordern. Dazu ist eine gute und intensive Öffentlichkeitsarbeit unerlässlich und wichtig, um unsere Forderungen zu unterstreichen, den Dialog mit der Öffentlichkeit zu suchen und auf diesem Wege auch die gesellschaftliche Akzeptanz für Klimaschutz voranzubringen.

Um diese Arbeit weiter so ausführen und gewährleisten zu können, wie wir es für angemessen und richtig halten und wie auch unsere eigenen Ansprüche an unsere Arbeit sind, brauchen wir, wie oben schon beschrieben, finanzielle Mittel.

Deshalb werben wir darum, unserem Antrag zuzustimmen und uns somit den Kampf für besseren Klimaschutz und unsere Arbeit für die Zukunft, für mehr Nachhaltigkeit, die Verkehrswende und die Energiewende zu ermöglichen und uns dabei zu unterstützen.

Nur, wenn möglichst schnell gehandelt wird, gibt es überhaupt eine Chance, den Klimawandel noch abzubremsen. Aber auf genau diese kleine Chance hoffen wir und arbeiten auf diese hin, um auch zukünftigen Generationen noch ein würdiges Leben auf der Erde zu ermöglichen und jetzt schon den Menschen in den sogenannten MAPA-Regionen (Most Affected People And Areas = am Meisten betroffene Menschen und Regionen) zu helfen und diese vor weiteren, gravierenderen  Auswirkungen zu schützen.

Wir kämpfen darum, dass auf der kommunalen Ebene alle möglichen Mittel eingesetzt werden, um das Klima zu schützen und bitten dafür unterstützend um ein positives Votum für unseren Antrag.

Die Gruppe der Klassensprecher*innen unserer Grundschule hat sich im letzten Halbjahr in gemeinsamen Treffen und mit ihren Klassen mit dem Thema auseinandergesetzt, was sie an unserer Schule verbessern oder gestalten möchten. Aus den gesammelten Themen wurde durch die Klassernsprecher*innen abgestimmt, dass ein alter Überseecontainer auf dem Schulhof von einer Gruppe Kindern mit Graffiti besprayt werden soll. So soll der Schulhof bunter werden. Die Kinder wollen dabei professionell angeleitet werden. Jetzt muss durch die Kl-Sprecher*innen ausgehandelt werden, welche Kinder mitsprayen dürfen und welche Motive auf den Container gesprüht werden. Alle Kinder der Schule sollen aufgerufen werden, Ideen für Designs einzureichen. Dann wird es eine Abstimmung geben. Wie diese erfolgt ist auch durch die Klassensprecher*innen zu klären. Eine Seite der Container soll die "Wall of names" werden. Hier können alle Schüler*innen der Schule (und die Erwachsenen) ihre Namen mit einem wasserfesten Stift verewigen. Das soll die Zusammengehörigkeit stärken. Ca. 5 Kinder tun sich als Organisationsteam zusammen und planen konkrete Schritte in der Umsetzung des Projekts, sprechen sich dazu auch mit Schulleitung/Hausmeister etc. der Schule ab und halten immer wieder Rücksprache mit der Gruppe der Klassensprecher*innen, die wiederum Informationen in die und aus den Klassen tragen. Die Kinder üben so demokratische Prozesse ein.

Im Bereich der Geschlechtergleichstellung wurde schon viel erreicht, aber immer noch nicht genügend. Es gibt noch Bedarf, denn es herrschen weiterhin Stereotypen. Die Projektidee entstand aus der Frage: Wie können wir Diversität mit Fokus auf Frauen zeigen? Trotz der Vielfalt der Bereiche entschlossen wir uns für das Arbeitsfeld, weil es uns alle umgibt. Das Ziel der Ausstellung Der Traumjob (m/w/d) ist aufzuzeigen, dass Frauen in allgemein eher männerdominierten Berufen tätig sein können und sind. Dadurch werden positive Beispiele, Hoffnung und weibliche Vorbilder vermittelt. Die Ausstellung besteht aus sechs gedruckten Fotografien, ergänzt mit Angaben zu porträtierten Personen aus Berlin. Um die Interaktion zu ermöglichen und das Publikum zu überraschen, werden drei davon gefälscht sein. Das Publikum wird aufgefordert, entsprechend ihrer Perspektive mit Aufklebern abzustimmen, welche echt sind oder nicht. Weitere Abstimmungsfrage lautet: Welches Geschlecht hat diese Person (m/w/d)? Die Ausstellung wird am 03.9.2022 bei der Veranstaltung Schöner Leben ohne Nazis gezeigt, um ein breiteres Publikum zu erreichen und richtet sich an Einwohner*innen in Hellersdorf. Projektteam: Helena Fernandez, Nemanja Malusic, Jelena Vukmanovic.

Egal woher Menschen kommen, wo sie wohnen, welche Bildung sie besitzen, welchen Lebensstil führen, welche politische Meinung vertreten, alle finden einen leichten Zugang zur Musik. Auf Musik reagiert man intuitiv und spontan. So stellt die Musik eine gute und niederschwellige Lernmethode dar und die Bildung ist ein erfolgreiches Instrument gegen Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung. Mit dem Projekt Quizko – Durch die Musik zum interkulturellen Dialog wird Toleranz, Vielfalt und ein solidarisches Zusammenleben vermittelt und gestärkt. Durch die Teilnahme am Quizko lernen Menschen nicht nur über Musikinstrumente, sondern auch über verschiedene Kulturen und werden dadurch für obengenannte Werte sensibilisiert. Das Projekt Quizko ist für den 03.9.2022 bei der Veranstaltung Schöner Leben ohne Nazis geplant und richtet sich an Besucher*innen, die meinst aus Hellersdorf. Veranstaltet wird ein Quiz mit Fotografie und Musik. Die TN erhalten Fotos mit Musikinstrumenten aus aller Welt. Ein kurzer Austausch folgt: Versuch das Instrument zu erkennen und Vorkenntnisse zu wecken, falls vorhanden. Danach wird das Instrument kurz vorgestellt: wie es heißt und klingt. Anschließend werden Lieder bestimmter Musikgenres mit diesen Instrumenten abgespielt. Die TN müssen erkennen: welches Instrument hörten sie in welchem Lied? Wer es schafft, hat beim Quiz gewonnen und bekommt ein Button als Preis. Projektteam: Nemanja Malusic, Helena Fernandez, Jelena Vukmanovic.

Wir wollen mit unserem Angebot eines offenen Gartens mehr Menschen in der direkten Nachbarschaft erreichen und zur gemeinsamen Gartennutzung einladen. Kurzfristig wollen wir in unserem Außengelände neue Anbauflächen ertüchtigen und ein Gewächshaus bauen, um den Anbau von Nutzpflanzen effizienter und vielfältiger zu gestalten. Später möchten wir mit Gemeinschaftsveranstaltungen das Projekt bekannt machen. Es sollen regelmäßige Termine zum gemeinsamen Gärtnern und Workshops zu verschiedenen Themen (Gartenbau, Kompost, Boden…) stattfinden.
Im Sinne der Idee des Freiraumprojektes KuDePo e.V wollen wir vor allem Raum schaffen, in den Menschen aus der Nachbarbarschaft gerne kommen um eigenverantwortlich Gartenprojekte zu verwirklichen.
Übergeordnete Ziele des Projektes sind das Erleben und Erklären des Kreislaufs von Anzucht, Anbau, Pflege, Verarbeitung und Weiterverwendung von Pflanzen und Nebenerzeugnissen und das Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten zum bewussten Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Des weiteren wollen wir das Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften, im sozialen wie umweltbewussten Sinn, stärken.
Angestoßen und angeleitet wird die erste Phase des Projekts „Offener Garten“ von ehrenamtlichen Akteur*innen aus dem Umfeld von KuDePo e.V..