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Pressefotos und Pressemitteilung (zip-ordner 51 MB)

Vom 08.-10. Juni 2018 lädt der gemeinnützige Jugendverein „Roter Baum e. V.“ Kinder, Jugendliche, junge Menschen und ihre Liebsten zu drei prall gefüllten Tagen rund um Musik, Workshops, Spiel- und Sportaktivitäten in den Wiesenpark nahe des Prötzeler Rings und der Jugendfreizeiteinrichtung „Anna Landsberger“ ein.

Anlass ist das 25-jährige Bestehen des geeinnützigen Jugendhilfeträgers, der sich seit je überregional und aktiv gegen bestehende Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft sowie die Befähigung junger Menschen zu kulturellen, politischen, als auch sozialen Partizipationsmöglichkeiten einsetzt. Ganz seinem Selbstbild nach soll ein Bewusstsein für den Wert jedes bzw. jeder Einzelnen geschaffen werden unabhängig der ethnischen, sozialen und kulturellen Herkunft der Person. Es gilt sich mit Respekt und Neugier zu begegnen – und nicht mit Vorurteilen oder gar Hass, vor allem in Zeiten der zunehmenden Digitalisierung.

Aus diesem Grund will das Festival junge Menschen dafür begeistern und darin bestärken ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und die Umwelt, sowie Gesellschaft, in der sie leben, aktiv mitzugestalten, und zwar auf unterschiedlichste Art und Weise. Neben Diskussionsangeboten und Workshops zu Themen wie Diskriminierung, Cybermobbing, Grundeinkommen, Europa oder DIY-Partizipationsmög­lichkeiten können aktuelle Fragestellungen auch auf kreativen und spielerischen Wegen erschlossen werden, beispielsweise durch Sprayen, Zeichnen oder dem Bauen von Beats oder Flaschengärten.

Auch die bunte Wahl der Künstler_innen folgt diesem Anspruch. So erwartet die Teilnehmenden ein Musikangebot zum Mitfeiern und Mittanzen, aber auch zum Nachdenken und Diskutieren. Dabei gibt es Künstler aus verschiedenen Ecken Europas, die wir bei unseren internationalen Projekten kennen und lieben gelernt haben und auch solche, die das Vereinsleben in 25 Jahren auf die ein oder andere Art begleitet haben. Ein wirklich breiter Musikmix, garantiert Tanzspaß für jeden Geschmack.

Daneben werden das ganze Wochenende verschiedene Sport-und Spielaktivitäten, eine internationale kulinarische Essensauswahl sowie ein großes Graffiti Jam-Battle am Sonntag für noch mehr Abwechslung sorgen.

Das Festival beginnt am Freitag um 15 Uhr und endet am Sonntag gegen 18 Uhr. Ein konkreter Zeitplan wird Ende Mai unter www.rundn.roter-baum.berlin veröffentlicht.

Bei der Organisation haben wir darauf geachtet, dass wir unseren Werten auch bei einer solchen Verantstaltung treu bleiben. Um der Umwelt mit Achtsamkeit zu begegnen, wurden die Caterer und Getränkestände verpflichtet, auf Einwegverpackungen zu verzichten. Das Festival wurde außerdem so barrierearm wie nur möglich ausgerichtet, um wirklich allen Menschen einen Zugang zu ermöglichen. Damit dennoch potenziellen Hindernissen vollständig entgegengetreten und ein reibungsloses und entspanntes Wochenende für alle gewährleistet werden kann, gibt es die Möglichkeit sich im Vorfeld bereits per E-Mail an info@roter-baum-berlin.de zu wenden. Die gleiche Adresse kann auch genutzt werden, um sich eine Zeltmöglichkeit zu reservieren.

Zu erreichen ist das Festival auf vielen Wegen. Vom Alexanderplatz aus verkehrt die M6 im 10-Minuten-Takt. Ebenso halten die Tramlinie 18, sowie die Busse X69, X54, 197 und 195 allesamt nahe der Veranstaltung an der Haltestelle „Landsberger Allee/ Blumberger Damm“. Von dort führt ein ausgeschildeter Fußweg innerhalb von 5 Minuten auf das Gelände.

Parkplätze sind in beschränkter Anzahl ausschließlich für Menschen mit Behinderungen vorhanden. Für Fahrräder stehen dagegen ausreichend Fahrradständer bereit.

Der Eintritt ist frei. Spenden zur Unterstützung der fairen Künstlergagen, der Umweltverträglichkeit und der Barrierearmut sind jedoch vor Ort herzlich willkommen.

Kontakt:

Martin Kleinfelder

03099281840

martin.kleinfelder@roter-baum-berlin.de

 

weitere Informationen:

Festival: www.rundn.roter-baum.berlin

Roter Baum Berlin: www.roter-baum-berlin.de

Roter Baum e.V. www.roter-baum.de

Hallo und herzlich Willkommen in unserem diesjährigen diveRcity Presseverteiler.

diveRcity, das heißt für uns Vielfalt und dive your City - Tauch ein in deine Stadt. Hierbei handelt es sich um ein Jugendkulturprojekt, welches vom “Roter Baum” Berlin mit Unterstützung des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf durchgeführt wird und Jugendlichen die seltene Gelegenheit gibt ihre eigene Veranstaltung zu organisieren. Dieses Projekt wird gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms "Soziale Stadt".

Das heißt im Klartext: Bei uns dürfen Jugendliche jeden Sommer Free Open Airs für sich, ihre Freunde, und jeden der Lust auf gute Musik und Tanzen hat, veranstalten!!!

Das Ganze ist natürlich völlig legal, und wird durch einen Mitarbeiter des “Roten Baum’s” betreut. Er steht den Jugendlichen während des gesamten Projekts mit Rat und Tat zur Seite. Stattfinden tut das ganze in Marzahn-Hellersdorf, wo wir - man mag es kaum glauben - sehr viele schöne Grünanlagen haben, die nicht nur auf Besucher aus dem Bezirk warten und geradewegs zu entspannten Nachmittagen, Erlebnissen und Begegnungen einladen!

Als Höhepunkt gibt es jährlich ein diveRcity Festival mitten im Bezirk. Welches Anfang September zusammen mit allen Jugendgruppen gestaltet wird, die vorher ihr eigenes Free Open Air veranstaltet haben. Und natürlich auch mit allen die währenddessen noch dazugestoßen sind!

Free Open Air Info Liste:

18.07. - Jelena-Santic-Friedenspark - 14-22 Uhr; 2 Tanzflächen auf der Bergspitze, Stil: House + Techno; 1 Gast DJ aus Israel (Guy Dahan), plus versch. Workshopangebote

01.08. - Ostblock Skate Park - 14-22 Uhr; Ein Free Open Air BMX, Scooter + Skateboard Wettbewerb; mit Preisverleihung und Musik

02.08. Kurt-Julius-Goldstein-Park 14-22 Uhr; Hiphop +Funk DJ’s möglicherweise auch mit Bands; Workshop vorrauss. mit Skateboardgestaltung und Graffiti Area

08.08. Regine Hildebrandt Park (U Hellersdorf) 14-22 Uhr; HipHop und Deutschrap Live Musik; Beatboxworkshop

09.08. Regine Hildebrandt Park (U Cottbusser Platz) 14-22 Uhr; House/Techno, Graffiti+Musik-Workshops bei Techno; oder Hiphop (Live+DJ); BMX/Skateboard oder BeatboxWorkshop, oder Liedermaching, Bands mit Jamsession

18.08. Wiesenpark 17-22 Uhr; Elektropop im Anschluss an eine große Wasserschlacht

2 weitere bisher ohne Datum voraussichtlich im September

Dive’R’City Festival: Standort: Alice-Salomon-Platz Datum: 04.09.2015 Zeit: 16-23 Uhr Es gibt Große Bühne mit einem bunten Potpouri aus Bands,Musikern und Dj’s. Dazu gibt es verschiedenste Angebote für Gäste: Graffiti, Klettern, Halfpipe für BMX + Skateboards (incl. Showact), “make your own Food-Corner” uvm.

Für weitere Infos:
Philipp Müller
Tel.: 017628011816
Mail: diveRcity@roter-baum-berlin.de

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Roter Baum Berlin
Stendaler Straße 43, 12627 Berlin
Fon: +49 30 99281840 Fax: +49 30 99281842
www.roter-baum-berlin.de
berlin@roter-baum-berlin.de
Facebook: www.facebook.com/DiveRCity.Jugendkulturhttps://www.facebook.com/RoterBaumBerlin

P.S.: Alle weiteren Infos zu den einzelnen Events werde ich einige Tage vor den jeweiligen Veranstaltungen verschicken, oder folgt einfach der Aktivität unserer Facebook-Seite.

Falls du unseren Newsletter (leider) nicht mehr empfangen möchtest dann schreibe mir das bitte an diveRcity@roter-baum-berlin.de

Datum: 30. Januar bis 3. Februar

Uhrzeit: täglich 14-20 Uhr

Ort: Einkaufszentrum Eastgate, Marzahner Promenade 1A, 12679 Berlin

 

Das internationale Jugendzentrum „Anna Landsberger“ aus dem Bezirk Marzahn-Hellersdorf verlegt ihre Arbeit in den Winterferien eine Woche lang in das Einkaufszentrum Eastgate. Dazu wird für eine Woche ein „Mobiler Jugendclub“ vor C&A errichtet. Die Jugendfreizeiteinrichtung, die zum Träger „Roter Baum Berlin U.G.“ gehört, stellt dabei einen Teil ihres Mobiliars für die Zeit zur Verfügung: Couches, Tischkicker, eine Selfie-Box, Zeichenmaterialien, Tische und Bänke sollen eine gemütliche Atmosphäre bieten und zu Gesprächen einladen. Weiterhin werden die Workshops, die wöchentlich im Jugendclub stattfinden, wie Theater, Band- und Rapworkshop sowie weitere Überraschungen im Einkaufszentrum stattfinden.

Zu den Gründen des Umzuges sagt Katrin Fritzsch, Leiterin der Einrichtung: „Wir müssen uns in unserer alltäglichen Arbeit stets neue Perspektiven erschließen und uns dahin bewegen, wo sich Jugendliche aufhalten. Dies sind vor allem auch Einkaufszentren, wie das Eastgate in Marzahn. Wir möchten den Jugendlichen vor Ort ein offenes Ohr bieten, unsere vielfältigen Angebote vorstellen und sie im Anschluss daran einladen, mit uns zurück in die „Anna Landsberger“ zu ziehen. Bei unseren Besuchenden ist die Idee sofort gut angekommen. Sie schließen sich uns an und helfen mit beim Umzug ins Eastgate.“

Neben der Erweiterung der Zielgruppe des Jugendclubs wird mit dieser Aktion die Arbeit stärker in den öffentlichen Raum verlegt. Dadurch soll die offene Kinder- und Jugendarbeit gestärkt und bemerkbar gemacht werden.

Am Freitag den 3.2. besucht der Jugend- und Schulstadtrat den Jugendclub im Eastgate. Er steht von 16 bis 17 Uhr für Gespräche mit Bürgern, besonders jungen Menschen, zur Verfügung. Wer Fragen oder Anregungen hat, kann gern vorbeikommen und auf dem Sofa eine Runde plaudern.

Das Stammgebäude des internationalen Jugendzentrum „Anna Landsberger“ steht indes nicht leer. Hier findet eine internationale Jugendbegegnung mit Teilnehmern aus Bosnien und Herzegowina, Israel, Italien, Portugal, Rumänien, Deutschland und Serbien statt. Die Begegnung heißt „between the truth“ und widmet sich einem hochaktuellem Thema: Fakten und alternativen Fakten. www.roter-baum-berlin.de/de/aktuelles/details/anmeldungen-fuer-jugendbegegnung-between-the-truth-jetzt-moeglich.html

Pressekontakt: Katrin Fritzsch (Leiterin JFE „Anna Landsberger“)
E-Mail: katrin.fritzsch@roter-baum-berlin.de

Macho men
theatralische Dokumentation zum Thema Männlichkeit im Hier und Jetzt, 8. und 9. Dezember, 19:30 Uh, JFE „Anna Landsberger“

Am 10.12.2014 wird das preisgekrönte Theaterstück „Macho Men“ (Originaltitel: Muskarčine) in der „Schauburg“ Dresden aufgeführt. Die Produktion des „Bitef Theater Belgrad“ und des E8 Centar hat das Rollenverständnis von Männern zum Thema und bearbeitet es mittels Zitaten. Es wurde durch Care Nordwest Balkan und das norwegische Außenministerium finanziert.

Im Anschluss an das Stück stehen Darsteller und Autoren für ein Gespräch zur Verfügung. Karten können unter 030/99281840 reserviert werden.

Programm:
Der Text des Stückes setzt sich zusammen aus Collagen mit Geschichten, Erfahrungen und Einstellungen der Darsteller, aus Zitaten von Theoretikern der Männerbewegung sowie aus Fragmenten aus Presse, Internet und Fernsehen. Verbunden mit dem Stück wurden im Rahmen der Studie „Young men and masculinity“ statistische Daten zum Thema erhoben. Das Buch „Manhood“ von Steve Biddulph dient ebenso als Quelle für das Stück und wurde mittels Dramatisierung der These des Buches eingebunden. Aber auch Erfahrungen der Trainer und Material, was während des Workshops, basierend auf Techniken des Dramas und methodischen Spielen generiert wurde, fließt in die Umsetzung ein, deren Fokus auf der Förderung einer Kollektiv-Autorenschaft liegt.

"Most men don’t reallylive.Instead, they act so they canprotect themselves. Duringmaturation we chooseone of several standardmasks-a hard worker,a coolguy, a good guy, a macho man, a sensitive new man. Andthen foryears laterwe holdthat rolesandpretendit's usand that it’s all right."Everything is cool". "She's right". However, inside thereis oftena sense ofloneliness that prevails. To actand to liveare not the samething."

Steve Biddulph, "Manhood: action plan for changing men's lives"

 

Der Wunsch, in eine sozial akzeptierte Matrix typischen Geschlechterverhaltens zu passen, bringt junge Männer dazu, vieles zu tun, was sich schädlich auf deren physische und psychische Gesundheit auswirkt. Ihre Männlichkeit zu beweisen- durch die Gesellschaft erwartet- mittels Stärke, Zielstrebigkeit, Mut und Tapferkeit führt sie oft bis hin zur Selbstzerstörung. Hervorgebracht in einer Zeit, in der das Zeigen von Gefühlen als Zeichen der Schwäche von Männern gedeutet wird, unterdrücken junge Männer ihre Gefühle und verwandeln sie in destruktives Verhalten. Dieses Theaterstück beabsichtigt zum einen, auf dieses Problem aufmerksam zu machen. Andererseits dokumentiert es die Geschichte einer Generation, die während des Balkankriegs geboren wurde und somit in ein Wertesystem, welches in einer Zeit des Wandels geformt wurde und somit verwirrend und unbeständig ist.

Das Hauptthema des Stückes ist Männlichkeit und die Art, wie sie in unserer Kultur behandelt und geformt wird. Die Idee und Botschaft, die es vermitteln soll, ist die persönliche Freiheit, kulturell auferlegte Normen zu überwinden, die junge Männer daran hindert, sie selbst zu sein.

Realisierung des Stückes im Rahmen des Programmes «Young men as allies in prevention of violence and conflicts in the Western Balkans», Umsetzung durch Centar E8 und CARE NW Balkans, gefördert durch das Norwegische Außenministerium.

Aufführung des Theaterstückes in serbischer Sprache, mit deutschen und englischen Untertiteln.

Konzept, Regie und Dramaturgie:
Milena Bogavac und Voijslav Arsić

Co-Autoren und Darsteller:
Alek Surtov, Đorđe Živadinović Grgur, Jovan Zdravković, Marko Panajotović, Nemanja Puvača, Nikola Pavlović, Uroš Novović

Choreographie und Szenen: Ljiljana Tasić

Musik: Vladimir Pejković

Kostüm: Pull My Daisy

Sounddesign: Miroljub Vladić

Lichtdesign: Dragan Đurković

Technik: Ljubomir Radivojević

Fachberater: Jelena Bogavac and Mila Manojlović

Produktion: Centar E8 und Bitef Theater Belgrad Unterstützung: CARE NWB, Norwegisches Außenministerium, DKC Majdan, Alma Quatro

Informationen zum Europäischen Freiwilligendienst am 11.12. um 19 Uhr in der JFE „Anna Landsberger“

Viele Jugendliche möchten nach der Schule oder nach dem Studium internationale Erfahrungen sammeln. Eine gute Möglichkeit dafür ist der Europäische Freiwilligendienst. Er hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Freiwilligendiensten und Auslandsjahren: Er ist für die Freiwilligen kostenfrei.

Für all diejenigen, die in der zweiten Hälfte 2015 mit einem Europäischen Freiwilligendienst beginnen wollen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt sich darüber zu informieren und aktiv zu werden. Aus diesem Grund findet in der JFE „Anna Landsberger“ am 11.12.14 ab 19 Uhr eine Infoveranstaltung statt. In ihr erzählen ehemalige und aktuelle Freiwillige über ihre Erfahrungen, die Sendeorganisation klärt über Hintergründe, Bedingungen und das Verfahren auf und im Anschluss ist Gelegenheit für persönliche Beratung.

Damit niemand hungern muss, wird ein internationales Buffet uns das Wasser im Munde zusammen laufen lassen.

Der Europäische Freiwilligendienst wird durch das EU-Programm „Erasmus+“ finanziert und durch Sende- und Aufnahmeorganisationen durchgeführt. Für junge Menschen ist er eine Möglichkeit Auslandserfahrungen zu sammeln, Selbstvertrauen und Unabhängigkeit zu gewinnen und eine zertifizierte Beschäftigungserfahrung zu machen. Dafür stehen viele Einsatzfelder wie zum Beispiel Jugendarbeit, Umweltschutz, Sport oder Kultur zur Auswahl. Besondere Voraussetzungen sind außer der Altersbeschränkung (17-30) nicht zu erfüllen.

Der Europäische Freiwilligendienst ist für die Freiwilligen kostenfrei, denn Reisekosten, Unterkunft, Versicherung, Verpflegung, Sprachkurs und ein Taschengeld werden gestellt. Das Kindergeld wird während des Freiwilligendienstes fortgezahlt (bis 25). darüber hinaus erhalten die Freiwilligen die European Youth Card, die Vergünstigungen in vielen Ländern ermöglicht.

Wer sich für einen Freiwilligendienst interessiert, benötigt eine Sendeorganisation. Die berät über das weitere Vorgehen, unterstützt bei der Auswahl der Aufnahmeorganisation und der Erstellung der Bewerbungsunterlagen und stellt den Antrag bei der EU. Eine dieser Organisationen, die einzige in Marzahn-Hellersdorf, ist der Jugendverein „Roter Baum“ e.V.

Weitere Informationen:
Datenbank der EVS-Organisationen: http://europa.eu/youth/evs_database

Informationen für potentielle Freiwillige: www.go4europe.de, http://www.roter-baum-berlin.de/de/international/evs.html

Kontakt:
evs@roter-baum-berlin.de
030 99281840

Deutsche und Serben gemeinsam als Gruppe „Sustainable Heroes – Get over it“
Jugendliche aus Pančevo und Berlin beteiligen sich erneut beim Karneval der Kulturen. Im fünften Jahr der Zusammenarbeit zwischen den Jugendvereinen „narandzastvi“ und „Roter Baum“ wollen die Teilnehmer Mauern überwinden. Physische, wie beispielsweise die der Festung Europa, aber auch die in den Köpfen.

Solikonzert für Flutopfer auf dem Balkan
Dass die Flutkatastrophe ein Thema in der Gruppe war, ist verständlich. So haben die Teilnehmer beschlossen, ein Solidaritätskonzert zu organisieren. Unter dem Titel „What you are sinking about?“ treten die Musiker des Projektes am 6. Juni ab 20 Uhr gegen eine Spende im K17-Club in Berlin-Friedrichshain auf. Angenommen werden Geld aber auch Sachspenden wie Kinderkleidung, Hygieneartikel aller Art, Desinfektionsmittel, und haltbare Lebensmittel. Die Spenden werden am 13.6. in der Hochwasserstadt Šabac durch die Gruppe übergeben.

Karneval Berlin
Zwei Tage später sind die Früchte der Arbeit beim Karneval der Kulturen zu bewundern. Auf dem Truck Nummer 68 werden mehrere Bands in der Woche entstandene Songs performen. Anhand mehrerer unterschiedlich uniformierter und maskierter Gruppen möchten sie die Begrenzung des eigenen Lebens und dessen Subjektivität darstellen. Die radikale Befreiung der Uniformen und Masken soll die Transformation zur Individualität und Freiheit demonstrieren.

Ausführlich Informationen zum Solidaritätskonzert, zum Projekt und den beteiligten Künstlern finden Sie in der Pressemappe anbei.

www.facebook.com/sustainableheroes

Musiker aus vier Ländern gestalten einen Konzertabend der besonderen Art

Wenn Musik in der Luft liegt, ist alles möglich. Und das wird am 24.1.2014 der Fall sein. 10 Tage lang haben Künstler aus Israel, Italien, Serbien und Deutschland regionale, internationale, alte, neue, traditionelle, moderne, laute, leise und auch eigenartige Töne in einen großen Topf geschmissen und dann umgerührt. Doch bevor die Suppe eingebrockt wird, kann erst noch regionales aus den Partnerländern gelöffelt werden. Die musikalische Umrahmung dafür geben das Duo Mr. Pianoman Thomas Krüger / Matthias Engst. Und gefeiert wird danach mit der Balkanbeatcombo B6BBO und LAISOR, die 60 Hits in 60 Minuten darbieten werden. Der Abend beginnt am Freitag den 24.1. um 19 Uhr im Prötzeler Ring 13, 12685 Berlin.

Das Konzert ist der Abschluss eines Projektes das ab 14.1. Jugendliche aus Deutschland, Israel, Italien und Serbien gemeinsam in der JFE „Anna Landsberger“ durchführen. Sie begeben sich auf die Suche nach ihren kulturellen Wurzeln und verleihen ihren aktuellen musikalischen Vorlieben Ausdruck. Beides wird in neuen Kompositionen münden, die traditionelle und moderne Stilelemente der Musik aus allen beteiligten Ländern beinhalten. Die Jugendlichen werden selbstbestimmt und eigenverantwortlich das Bühnenprogramm mit Musik und Tanz gestalten. Damit wollen wir multikulturelles Lernen, demokratische Kommunikation und gegenseitiges Verständnis unterstützen.

Die Besucher des Abschlusskonzerte werden einen kulturellen Abend der besonderen Art erleben, bei dem die Kulturen aus Israel, Serbien, Italien und Deutschland nicht nur aufeinander treffen sondern miteinander verschmelzen. Zum Programm werden auch Vertonungen von zwei Gedichten von Opfern des Holocaust gehören, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon bei „denk!mal 2014“, dem Holocaust-Gedenktag des Berliner Abgeordnetenhauses, vorstellen werden.

Konzertdaten:
24.1.2014 ab 19 Uhr
JFE „Anna Landsberger“, Prötzeler Ring 16, 12685 Berlin

Weitere Informationen:
Martin Kleinfelder
martin.kleinfelder@roter-baum-berlin.de
0175/6980484

www.roter-baum-berlin.de

Am 31.8. findet von 14 – 20 Uhr vor dem Rathaus in der Hellen Mitte das Demokratiefest „Schöner leben ohne Nazis – am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ statt. Erstmals wurde es vor 5 Jahren, initiiert von verschiedenen Parteien und Vereinen, durchgeführt. Seitdem hat sich das Netzwerk stetig erweitert. Insgesamt werden sich in diesem Jahr über 40 Institutionen, meist aus dem Bezirk auf der Bühne oder an Ständen daran beteiligen.

Im Anbetracht der gegenwärtigen Berichterstattung über Diskussionen um ein Wohnheim für Flüchtlinge und der damit zusammenhängenden Proteste, ist es ums so bemerkenswerter, dass diese Veranstaltung von einem breiten ehrenamtlichen Engagement lebt, dass mit viel Liebe von Bürgern dieses Bezirkes organisiert und umgesetzt wird.

Bei „Schöner leben ohne Nazis am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf“ präsentieren sich verschiedene im Bezirk ansässige demokratische Akteure (z.B. Vereine, Initiativen, Parteien, Ämter, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften), die sich aktiv dem Ziel verschrieben haben, gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Ausgrenzung, Rechtsextremismus und jedwede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu setzen.

Auf dem Fest werden sich die Akteure mit Infoständen und Aktionen für Menschen jeden Alters vorstellen. Mit dabei sind Spielangebote und Basteleien für die Kleinen, Quizze und Sport für Jugendliche, Informationen und Ausstellungen für die Älteren.

Durch Info-Stände, z.B. Live-Musik, Ausstellungen, Tanz- und Theaterdarbietungen) sowie insbesondere das „Lesen gegen das Vergessen“ und die „Stolpersteine“ werden verschiedene Aspekte des Rechtsextremismus bzw. Rechtspopulismus in aktueller und historischer Perspektive beleuchtet. Dabei werden alle Altersgruppen aktiv in die Veranstaltung mit einbezogen (z.B. Graffiti-Aktion zum Mitmachen, Auftritt von Jugend-Bands). Eine interkulturelle Schlemmermeile rundet die Veranstaltung ab.

Kontakt:
Martin Kleinfelder
„Roter Baum“ Berlin UG
Stendaler Straße 43
12627 Berlin
Tel.: 030 / 99 28 18 40 | Fax: 030 / 99 28 18 42 | mail: info@roter-baum-berlin.de

Dr. Thomas Bryant
Polis* – Bezirkliche Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf
Rathaus Marzahn-Hellersdorf
Alice-Salomon-Platz 3 / Raum 3.29
12627 Berlin
Tel.: 030 / 99 27 50 96 | Fax: 030 / 99 22 50 97 | mail: polis@stiftung-spi.de

Im Rahmen des Lokalen Aktionsplans Hellersdorf Nord/-Ost wird 2013 der Aktionsfonds erneut aufgelegt. Wir rufen Bürger/innen jeden Alters, informelle Gruppen oder Projektträger auf, sich mit kreativen und nachhaltigen Projektideen für Toleranz und Demokratie einzusetzen und dabei präventiv gegen Rechtsextremismus, Alltagsrassismus und weitere demokratiegefährdende Phänomene im Fördergebiet aktiv zu werden. Hierfür kann eine Unterstützung aus dem Aktionsfonds in Höhe von max. 1000 Euro beantragt werden. Insgesamt stehen im Aktionsfonds 10.000 Euro zur Verfügung.

Als Bestandteil des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ verfolgt der LAP gemeinsam mit den Akteuren vor Ort eine langfristige Strategie zur Förderung des zivilen Engagements, der demokratischen Kultur und des Einsatzes für Vielfalt und Toleranz. In den vergangenen beiden Jahren wurden bereits zahlreiche Projekte umgesetzt und der „Ort der Vielfalt“ bereichert.

Einreichung von Projektideen

Einzelpersonen oder gemeinnützige Organisationen im Fördergebiet können ihre Vorschläge bei der „Roter Baum“ Berlin UG einreichen. Es erfolgen drei Auszahlungen. Die Antragsfristen für den Aktionsfonds sind:

  • 27.3.2013
  • 27.5.2013
  • und 19.8.2013

Projektauswahl

Die Entscheidung über die Vergabe von Fördermitteln obliegt einer Jury, der Vertreter lokaler Akteure, junge Erwachsene und Bürger angehören. Folgende Kriterien sind für die Bewertung der Projektideen von Bedeutung:

1. Die eingereichten Projektvorschläge müssen in ihrem Schwerpunkt auf eines der Handlungsziele des LAP ausgerichtet sein:

  • Belebung der öffentlichen Räume
  • Förderung von Mitbestimmung
  • Sensibilisierung und Information

2. Die Projekte sind partizipativ angelegt, d.h. die Zielgruppen werden aktiv in die Planung und Umsetzung einbezogen.

3. Projekte sollen – sofern möglich – in Kooperation mehrerer Akteure umgesetzt werden.

Projektoptionen

Es können Projekte jeder Art eingereicht werden. Beispielhaft sind dies:

  • Projekttage/Workshops (z.B. Kulturelle Vielfalt, Demokratieverständnis, Alltagsrassismus, Homophobie etc.)
  • Kunst/Fotos/Ausstellungen
  • Musik/Rap
  • Theater
  • Internet und Medien
  • Wissenschaftscafé
  • Erstellung von pädagogischem Material
  • Umfrage bei Erwachsenen zu o.g. Themen
  • Stadtrallye

Förderfähige Ausgaben

Es können Sachausgaben (Verbrauchsmaterialien, Nutzungsentgelte etc.) und Honorare gefördert werden. Da in den beteiligten Stadtteilen die Ressourcenausstattung gut ist, muss die Anschaffung geringwertiger Wirtschaftsgüter (Fotoapparate, Kameras, Instrumente, elektronische Geräte…) separat begründet werden. Gern vermitteln wir Kontakte zu Einrichtungen in den Stadtteilen, die über solche Ressourcen verfügen.

Einreichung der Unterlagen:

Der Antrag muss vollständig ausgefüllt und unterschrieben zu einer der Antragsfristen in Papierform vorliegen. Die Adresse ist:
„Roter Baum“ Berlin UG
Stendaler Straße 43
12627 Berlin

Beratung

Potentielle Antragsteller können sich durch die ausschreibende Stelle beraten lassen. Die Beratung erfolgt insbesondere zu den Zielen des „LAP Hellersdorf-Nord und -Ost“. Gern stellen wir auch Kontakte zu Kooperationspartnern her und vermitteln bei der Suche nach Gegenständen, die für die Projektumsetzung benötigt werden. Die Kontaktaufnahme kann über info@roter-baum-berlin.de oder 030 99 28 18 40 erfolgen. Ansprechpartner ist Martin Kleinfelder.

Weiterführende Informationen

Im März 2013 jährt sich die Benennung des Jelena-Šantić-Friedensparks zum 10ten Mal. Dies nehmen wir zum Anlass das Leben von Jelena Šantić und ihr Wirken für Menschenrechte noch einmal in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Jugendliche aus Bosnien-Herzegowina, Deutschland, Italien, Kosovo und Serbien forschen vom 7. – 16.3. gemeinsam nach der Motivation von Jelena Šantić forschen und ihren Kampf für Menschenrechte dokumentieren. Gemeinsam gestalten sie eine Gedenkveranstaltung am Peacezeichen im Jelena-Šantić-Friedenspark.

Die Gedenkveranstaltung findet am 16.3.2013 um 16 Uhr im Jelena-Šantić-Friedenspark statt. Im Beisein der Tochter von Jelena Šantić, Irina Subotic, wwerden die Jugendlichen das Lebenswerk vorstellen, ein Kulturprogramm gestalten und ein Kunstwerk für den Park erschaffen. Im Anschluss der Veranstaltung kann mit den Jugendlichen und Gästen ins Gespräch gekommen und getanzt werden.

Der ehemalige Rohrbruchpark wurde am 22.3.2003 auf Initiative von lokalen Aktivisten und Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung in „Jelena-Šantić-Friedenspark“ benannt. Jelena Šantić war eine serbische Primaballarina, die als Menschenrechtlerin, Friedensaktivistin und als Oppositionsfigur bekannt wurde.

„Meine Lebensphilosophie ist: „keine Gewalt“. Krieg ist die schlimmste mögliche Variante zur Lösung irgendwelcher Probleme. Mit dem Krieg kann man absolut gar nichts lösen. Das Unglück, das der Krieg nach Ex-Jugoslawien gebracht hat, ist so groß, dass alles, was wir machen, klein wirkt. Als ich erfahren habe, dass ich den Preis „Pax Christi“ gewonnen habe, war mir das am Anfang unangenehm, aber als ich die Namen der Anderen gelesen habe, war ich sehr froh, dass ich zu dieser Gruppe von Leuten gehörte.“ Jelena Šantić, die zusammen mit Gordana Stojanovic, der Präsidentin von Frieden und Menschenrechten in Baranja, dem Bischof von Banja Luka Franjo Komaric und dem moslemischen Priester Ibrahim Halilovic, ebenfalls aus Banja Luka, den internationalen Jahrespreis der katholischen Friedensorganisation „Pax Christi“ bekommen hat.

Mehr informationen zum Projekt: http://www.roter-baum-berlin.de/de/international/life-for-human-rights.html (wird während der Projektlaufzeit täglich aktualisiert)

Informationen zum Park: http://de.wikipedia.org/wiki/Jelena-%C5%A0anti%C4%87-Friedenspark

Informationen zu Jelena Šantić: ifz.roter-baum.info/21